Die irregulären Saturnmonde
 
 
 

Im August 2000, mehr als hundert Jahre nach der Entdeckung des ersten irregulären Saturnmondes,
Phoebe, entdeckte Dr. Brett Gladman deren drei weitere. ("Irregulär" bedeutet, dass die Bahnen
der Monde exzentrisch [nicht kreisförmig] sind oder eine nicht geringe Inklination [Neigung]
haben.) Wenig später kamen die nächsten hinzu: acht durch ihn und Dr. John J. Kavelaars
am 23. September 2000 und einer durch Dr. Matthew J. Holman am 9. November 2000.
Diese drei Astronomen hatten 1997 bzw. 1999 gemeinsam bereits fünf irreguläre Uranus-
monde mitentdeckt. Am 5. Februar 2003 entdeckten dann Scott S. Sheppard,
Prof. Dr. David Jewitt und Dr. Jan Kleyna sie hatten 2000 bzw. 2001
gemeinsam bereits 21 irreguläre Jupitermonde entdeckt bzw. mitentdeckt
einen weiteren irregulären Saturnmond, am 12. und 13. Dezember 2004
deren zwölf, Anfang Januar 2006 neun und 2007 schließlich noch drei weitere.
 

Es stellte sich heraus, dass die Inklinationen dieser 38 irregulären Saturnmonde zwar von
33,7° bis 177,7° reichen, dass die meisten dieser Monde aber ähnliche Inklinationen haben:
vier Monde haben eine Inklination um 34°, fünf Monde eine Inklination um 46½°, zwei
Monde eine um 145½° und 27 Monde eine zwischen 151° und 178°. Zum einen ergeben
sich somit drei oder vier Gruppen von Monden, zum anderen folgt daraus, dass neun
irreguläre Saturnmonde eine Inklination kleiner als 90° haben und somit prograd
(rechtläufig) sind, d. h. Saturn in der gleichen Richtung umlaufen wie Saturn die
Sonne, und dass die anderen 29 eine Inklination größer als 90° haben und
somit retrograd (rückläufig) sind, d. h. Saturn in Gegenrichtung umlaufen.
 

Die überwiegend sehr geringe Größe dieser neu entdeckten Monde lässt kaum eine
intensivere Erforschung zu. So befassen auch wir uns hier überwiegend mit der
Namensgebung der irregulären Saturnmonde.
 
 
 

Mit dem Celestia Space Simulator erstelltes Bild
 
 
 

Die Namensgebung der nach Phoebe entdeckten irregulären Saturnmonde
richtete sich nach ihren Inklinationen:
 
 

  Die retrograden Monde wurden nach nordgermanischen (nordischen) Riesen und riesenhaften
Gestalten benannt und bekamen die Namen Ymir, Suttungr, Mundilfari, Skathi, Thrymr, Narvi,
Aegir, Bergelmir, Bestla, Farbauti, Fenrir, Fornjot, Hati, Hyrrokkin, Kari, Loge, Skoll, Surtur,
Jarnsaxa und Greip. Nachdem die ursprünglichen Schreibweisen "Suttung" und "Thrym" zu
"Suttungr" bzw. "Thrymr" korrigiert worden waren, setzten wir uns dafür ein, dass auch
die Schreibweisen "Fornjot" und "Hyrokkin" zu "Fornjotr" bzw. "Hyrrokkin" korrigiert
werden. Dies wurde jedoch nur im letzteren Fall umgesetzt.
 
 

Ymir ("Lärmer" oder "Zwitter") war das allererste Lebewesen, war androgyn
(zweigeschlechtlich) und hatte sechs Köpfe. Aus ihm entstand die Welt. Er
war ein Reifriese und ist auch der Stammvater aller Riesen. Ymir stellt die
noch ungeschiedenen Naturkräfte dar.
 
 
 

Ymir (hier noch mit der provisorischen Bezeichnung).
Aufnahme aus dem Jahr 2006.
 
 
 

Bergelmir (altisländisch für "Bergbrüller") war als Enkel Ymirs ein weiterer Reifriese,
der sich zusammen mit seiner Frau als einziger Riese vor dem Ertrinken im
Blutstrom des erschlagenen Ymir retten konnte.

Bestla (altisländisch in etwa für "Bastspenderin" oder in etwa für "Baumrinde") war noch
eine weitere Reifriesin und die Mutter Odins und außerdem eine Göttin der Eiben.

Auch Fornjótr (altisländisch wahrscheinlich von den Worten für "Vorriese" oder
für "Vorgenießer" oder für "der Zerstörende") war wahrscheinlich ein Reifriese.

Ægir (altisländisch für "Meer"), Logi (altisländisch für "Flamme, Lohe") und Kári (altisländisch poetisch
für "Windstoß") waren Fornjótrs Söhne, der erste ein Meeres-, der zweite ein Feuer- und der dritte
ein Windriese. Sie waren die Personifikationen der Naturgewalten Wasser, Feuer und Luft. Ægir
wurde einmal von Thor aufgetragen, für die Asen Bier zu brauen. Er gab vor, keinen Kessel
zu haben, der dafür groß genug sei; in Wahrkeit aber wollte er sich nur keinen Befehl von
Thor geben lassen. Thor allerdings beschaffte einen riesigen Kessel vom Reifriesen Hymir,
sodass der gedemütigte Ægir nun doch das Bier brauen musste. Um sich für diese
Niederlage zu rächen, vergällte er das Bier mit übermäßig viel Hopfen, sodass es
wohl noch trinkbar, aber kaum mehr genießbar war.

Auch Suttungr (möglicherweise vom altisländischen Wort für
"vom Trank beschwert") war ein Feuerriese.

Surtr (vom altisländischen Wort für "schwarz", vermutlich wegen seines verkohlten Aussehens)
war ein weiterer Feuerriese. Er war die Personifikation der einst den Weltuntergang
herbeiführenden Macht des Feuers.

Mundilfari (altisländisch für "der sich nach bestimmten Zeiten bewegt" oder in etwa
für "der mit der Kreisbewegung [des Himmels] Reisende") galt als Beweger
der Weltachse und war der Vater von Máni ("Mond") und von Sól ("Sonne").

Skaði ("ð" wird wie stimmhaftes "th" in englisch "this" ausgesprochen; altisländisch
für "Schaden") war nicht nur eine Riesin, sondern auch die Göttin des Winters,
der Jagd und des Skilaufens.

Þrymr ("þ" wird wie stimmloses "th" in englisch "think" ausgesprochen;
vom altisländischen Wort für "Lärm") war ein Frostriese und der
König der Unholde, einer Gruppe von Riesen.
 
 
 

Thrymr. Aufnahme durch die Raumsonde Cassini am 5. April 2009.
 
 
 

Narvi ("der Bindende, der enge Fesseln Anlegende") war der Vater von
Nótt ("Nacht") und der Großvater von Dagr ("Tag").
 
 
 

Narvi
 
 
 

Fárbauti (altisländisch für "gefährlicher Schläger") war ein Sturmriese.

Fenrir (altisländisch vermutlich in etwa für "Sumpfbewohner") war ein Dämon
in Gestalt eines riesigen Wolfes.

Hati (altisländisch für "Hasser") und Skoll (altisländisch für "Betrug") waren Fenrirs
Söhne, ebenfalls riesige Wölfe. Hati jagte den Mond- und Skoll den Sonnenwagen,
und so trieben sie Sonne und Mond über den Himmel. Wenn Skoll der Sonne
gefährlich nahe kam, führte dies zu einer Sonnenfinsternis.

Hyrrokkin (altisländisch poetisch für "die Feuerberauchte") war vermutlich die
Personifikation des hochsommerlichen versengenden Sonnenbrandes oder die
des Vulkanausbruchs: Einmal, als es den Asen nicht gelang, das größte aller
Schiffe vom Strand in See zu stoßen, wurde nach ihr gesendet, damit sie dies
tue. Schon beim ersten Ansetzen stieß sie das Schiff so kräftig vorwärts, dass
Feuer aus den Seilrollen fuhr und alle Lande zitterten.

Járnsaxa ("jahrnßaxa" ausgesprochen; altisländisch für "die mit dem Eisensax",
einem einschneidigen Kurzschwert) war die Nebenfrau oder die Geliebte Thors.

Greip ("gräip" ausgesprochen; altisländisch für "Hand im Sinne von Zwischenraum
zwischen dem Daumen und den anderen Fingern") war ebenfalls eine Riesin.
 
 

Ymir erhielt die Bezeichnung Saturn XIX, Suttungr Saturn XXIII, Mundilfari Saturn XXV,
Skathi Saturn XXVII, Thrymr Saturn XXX, Narvi Saturn XXXI, Aegir Saturn XXXVI,
Bergelmir Saturn XXXVIII, Bestla Saturn XXXIX, Farbauti Saturn XL, Fenrir Saturn XLI,
Fornjot Saturn XLII, Hati Saturn XLIII, Hyrrokkin Saturn XLIV, Kari Saturn XLV,
Loge Saturn XLVI, Skoll Saturn XLVII, Surtur Saturn XLVIII, Jarnsaxa Saturn L
und Greip Saturn LI. Die übrigen acht retrograden Monde tragen vorerst nur
provisorische Bezeichnungen. So heißt "S/2007 S 2" z. B.: "Satellit, und zwar
mit Entdeckungsfoto aus dem Jahr 2007 bei Saturn, zweite Entdeckung
aus 2007 bei Saturn".

Alle retrograden Monde außer Narvi und Bestla bilden eine Gruppe, nach ihrem weitaus
größten Mond Phoebegruppe genannt; Narvi und Bestla bilden entweder eine eigene
Gruppe, in diesem Fall nach ihrem geringfügig helleren und mithin vermutlich
ebenfalls geringfügig größeren Mond Narvigruppe genannt, oder sie
gehören ebenfalls der Phoebegruppe an.
 
 
 
 

Die Monde um 34° Inklination wurden nach Gestalten der keltischen Mythologie benannt,
drei davon nach gallischen Göttern Tarvos, Albiorix und Erriapus
und einer nach einer irischen Riesin Bebhionn.
 
 

Tarvos Trigaranus (gallisch für "Stier mit den drei Kranichen") war ein Stiergott,
der häufig den gallischen Stammesgott Teutates begleitete.

Albiorix (gallisch für "König der Welt") war entweder ein Beiname für Teutates
oder ein eigenständiger, Teutates gleichgesetzter Gott.

Erriapus war ein Berggeist und der Schutzgott der Marmorsteinbrüche
und der Marmorarbeiter.

Bébhionn ("behwen" ausgesprochen; von den altirischen Wörtern für "weiße Frau,
blonde Frau") war eine schöne irische Riesin, die stets von magischen Vögeln
umgeben war. Der Legende nach verließ sie die Anderswelt, um mit dem
König der Insel Man zu leben. Als er anfing, sie zu schlagen, lief
sie vor ihm davon, doch er verfolgte und tötete sie.
 
 
 

Bebhionn. Etwa 30 Minuten liegen zwischen den einzelnen Aufnahmen,
die durch das Subaru-Teleskop auf Hawaii gemacht worden sind.
 
 
 

Tarvos erhielt die Bezeichnung Saturn XXI, Albiorix Saturn XXVI, Erriapus
Saturn XXVIII  und Bebhionn Saturn XXXVII. Diese Monde bilden eine
weitere Gruppe, nach ihrem mit ca. 35 km Durchmesser immerhin mit
Abstand größten Mond Albiorixgruppe genannt.
 
 
 
 

Die Monde um 46½° Inklination schließlich wurden nach Gestalten des Inuit-Kinderbuchautors
Michael Arvaarluk Kusugak und der Inuit-Mythologie mit auf q endenden Namen benannt,
nämlich nach Ijiraq, Kiviuq, Paaliaq, Siarnaq und Tarqeq.
 
 

Der Ijiraq ist ein Wesen aus Kusugaks Bilderbuch "Hide and Sneak" (zu deutsch: "Verstecken
und schleichen"), das Kinder beim Versteckspiel so gut versteckt, dass niemand sie jemals
wiederfindet. Dieser Name sprang Kavelaars gewissermaßen ins Auge, denn auch die
kleinen Saturnmonde "sind in den Weiten des Weltraums gut versteckt".
 
 
 

Ijiraq
 
 
 

Kiviuq war ein bedeutender Held und ewiger Wanderer der eskimoischen Mythologie.
 
 
 

Kiviuq. Aufnahmen durch die Raumsonde Cassini am 18. November 2010.
 
 
 

Siarnaq (Betonung auf dem i) war eine Meeresgöttin. Nachdem ihr Vater sie über Bord
seines Kajaks geworfen hatte, klammerte sie sich an das Boot. Daraufhin schnitt oder
schlug er ihr die Finger ab, die zu Meeressäugetieren wurden, und sie sank auf den
Meeresgrund und wurde zur Herrscherin über die Tiere des Meeres. Der Legende
nach hielt sie, wenn sie auf die Menschen zornig war, weil sich deren Tabu-
verletzungen als Schmutz in ihren Haaren festgesetzt hatten, die sie ohne
Finger ja nicht kämmen konnte, deren Beutetiere gefangen; nur
Schamanen konnten sie dann besänftigen, indem sie in einer
Seelenreise zu ihr hinabtauchten und ihr die Haare kämmten.

Paaliaq ist eine weitere Gestalt von Kusugak, nämlich ein Schamane aus seinem
Kinderroman "The Curse of the Shaman" (zu deutsch: "Der Fluch des
Schamanen"), die einzige Person, die zu Siarnaq hinabtauchen
kann, um ihre Haare zu kämmen und sie so zu besänftigen.
 
 
 

Paaliaq. Aufnahmen vom 7. August 2000 durch das
La-Silla-Observatorium in Chile.
 
 
 

Tarqeq (Inuktitut für "Mond"), der Mondgeist, war ein Wesen, das die Fruchtbarkeit der
Frauen und die Gezeiten steuern konnte. Er jagte im Gegensatz zur nordgermanischen
Mythologie nicht den Mond(wagen) denn indem er eine Fackel trug, die ihm
erloschen war, war er selbst der Mond , sondern er verfolgte fortwährend die
Sonne die eine brennende Fackel trug , seine Schwester, und zwar nicht
wie in der nordgermanischen Mythologie aus Fressgier, sondern aus
Lüsternheit. Das erklärte die Bewegung von Sonne und Mond.
 
 

Paaliaq erhielt die Bezeichnung Saturn XX, Ijiraq Saturn XXII, Kiviuq Saturn XXIV,
Siarnaq Saturn XXIX und Tarqeq Saturn LII. Auch sie bilden eine Gruppe, nach ihrem
mit ca. 50 km Durchmesser ebenfalls mit Abstand größten Mond Siarnaqgruppe genannt.
Übrigens ist Ijiraq der kleinste im Jahr 2000 entdeckte Mond aus der Siarnaqgruppe.
 
 
 

Diese Skizze zeigt die Lage der Umlaufbahnen der
30 benannten irregulären Saturnmonde:
- weiß: Saturn mit Hauptringen
- lila: Bahnen der großen Saturnmonde Rhea, Titan, Hyperion und Iapetus
- blau: Bahnen der Gruppe der Monde um 46½° Inklination (Siarnaqgruppe)
- grün: Bahnen der Gruppe der Monde um 34° Inklination (Albiorixgruppe)
- rot: Bahnen der Gruppe(n) der retrograden Monde
 
 
 

Die Gruppen entstanden vermutlich je aus einem einzigen Planetoiden,
der vom Saturn eingefangen wurde und später infolge einer Kollision
mit einem Kometen oder einem anderen Planetoiden in Stücke brach.
 

Die großen Bahnhalbachsen dieser 38 Monde betragen zwischen 188 und
418 Saturnradien, ihre Umlaufzeiten mithin zwischen 449 und 1495 Tagen,
also zwischen etwa 1 Jahr 3 Monaten und etwa 4 Jahren 1 Monat.
 
 
 
 
 

Die irregulären Saturnmonde in Kürze


MOND Bezeich-
nung
Ent-
deckungs-
jahr
Entdecker Durch-
messer
Rang Große
Bahn-
halbachse
Um-
lauf-
zeit
Inkli-
nation
Kiviuq Saturn XXIV 2000 Brett Gladman Ca. 21 km 25. 11384000 km =
ca. 188,9 Saturnradien
449,2 Tage   46,8°
Ijiraq Saturn XXII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 15 km 26. 11408000 km =
ca. 189,3 Saturnradien
451,4 Tage   47,5°
Phoebe Saturn IX 1899 William H. Pickering // DeLisle Stewart 224 km x 208 km x 207 km 27. 12947918 km =
ca. 215 Saturnradien
548,0 Tage
(retrograd)
175,2°
Paaliaq Saturn XX 2000 Brett Gladman Ca. 28 km 28. 15204000 km =
ca. 252 Saturnradien
687,0 Tage   46,2°
Skathi Saturn XXVII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 10 km 29. 15635000 km =
ca. 259 Saturnradien
728,1 Tage
(retrograd)
152,6°
Albiorix Saturn XXVI 2000 Matthew J. Holman Ca. 35 km 30. 16393000 km =
ca. 272 Saturnradien
783,5 Tage   34,1°
S/2007 S 2 - 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 31. 16718000 km =
ca. 277 Saturnradien
808,2 Tage
(retrograd)
174,1°
Bebhionn Saturn XXXVII 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 7 km 32. 17116000 km =
ca. 284 Saturnradien
834,9 Tage   35,1°
Erriapus Saturn XXVIII 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 13 km 33. 17602000 km =
ca. 292,1 Saturnradien
871,1 Tage   34,5°
Skoll Saturn XLVII 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 34. 17668000 km =
ca. 293,2 Saturnradien
878,2 Tage
(retrograd)
161,0°
Tarqeq Saturn LII 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 7 km 35. 17962000 km =
ca. 298 Saturnradien
885,2 Tage   46,3°
Siarnaq Saturn XXIX 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 50 km 36. 18182000 km =
ca. 301,7 Saturnradien
895,5 Tage   45,8°
Tarvos Saturn XXI 2000 J. J. Kavelaars / Brett Gladman Ca. 18 km 37. 18243000 km =
ca. 302,7 Saturnradien
926,4 Tage   33,7°
S/2004 S 13 - 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 5 km 38. 18406000 km =
ca. 305,4 Saturnradien
933,6 Tage
(retrograd)
168,8°
Hyrrokkin Saturn XLIV 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 9 km 39. 18440000 km =
ca. 306,0 Saturnradien
931,9 Tage
(retrograd)
151,5°
Greip Saturn LI 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 40. 18457000 km =
ca. 306,2 Saturnradien
937,1 Tage
(retrograd)
174,8°
Mundilfari Saturn XXV 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 8 km 41. 18653000 km =
ca. 309,5 Saturnradien
952,8 Tage
(retrograd)
167,4°
S/2006 S 1 - 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 5 km 42. 18780000 km =
ca. 312 Saturnradien
962,2 Tage
(retrograd)
156,2°
S/2007 S 3 - 2007 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 5 km 43. 18938000 km =
ca. 314 Saturnradien
977,8 Tage
(retrograd)
177,6°
Bergelmir Saturn XXXVIII 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 44. 19336000 km =
ca. 320,8 Saturnradien
1006 Tage
(retrograd)
158,6°
Narvi Saturn XXXI 2003 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 8 km 45. 19349000 km =
ca. 321,0 Saturnradien
1004 Tage
(retrograd)
145,7°
Jarnsaxa Saturn L 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 5 km 46. 19354000 km =
ca. 321,1 Saturnradien
1007 Tage
(retrograd)
163,6°
S/2004 S 17 - 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 4 km 47. 19448000 km =
ca. 322,7 Saturnradien
1015 Tage
(retrograd)
168,2°
Suttungr Saturn XXIII 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 9 km 48. 19468000 km =
ca. 323,0 Saturnradien
1017 Tage
(retrograd)
175,8°
Hati Saturn XLIII 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 49. 19868000 km =
ca. 329,7 Saturnradien
1040 Tage
(retrograd)
165,8°
S/2004 S 12 - 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 5 km 50. 19886000 km =
ca. 330,0 Saturnradien
1046 Tage
(retrograd)
165,3°
Bestla Saturn XXXIX 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 8 km 51. 20209000 km =
ca. 335 Saturnradien
1088 Tage
(retrograd)
145,1°
Farbauti Saturn XL 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 5 km 52. 20390000 km =
ca. 338,3 Saturnradien
1087 Tage
(retrograd)
156,5°
Thrymr Saturn XXX 2000 Brett Gladman / J. J. Kavelaars Ca. 9 km 53. 20418000 km =
ca. 338,8 Saturnradien
1092 Tage
(retrograd)
177,7°
Aegir Saturn XXXVI 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 54. 20751000 km =
ca. 344 Saturnradien
1118 Tage
(retrograd)
166,7°
S/2004 S 7 - 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 55. 21000000 km =
ca. 348 Saturnradien
1140 Tage
(retrograd)
165,7°
Kari Saturn XLV 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 7 km 56. 22093000 km =
ca. 367 Saturnradien
1231 Tage
(retrograd)
156,1°
S/2006 S 3 - 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 5 km 57. 22428000 km =
ca. 372,1 Saturnradien
1255 Tage
(retrograd)
158,6°
Fenrir Saturn XLI 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 4 km 58. 22454000 km =
ca. 372,6 Saturnradien
1260 Tage
(retrograd)
165,0°
Surtur Saturn XLVIII 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 5 km 59. 22941000 km =
ca. 381 Saturnradien
1297 Tage
(retrograd)
169,7°
Loge Saturn XLVI 2006 D. C. Jewitt / S. S. Sheppard / J. Kleyna Ca. 6 km 60. 23059000 km =
ca. 382,6 Saturnradien
1311 Tage
(retrograd)
167,7°
Ymir Saturn XIX 2000 Brett Gladman Ca. 23 km 61. 23128000 km =
ca. 383,8 Saturnradien
1315 Tage
(retrograd)
173,5°
Fornjot Saturn XLII 2004 S. S. Sheppard / D. C. Jewitt / J. Kleyna Ca. 6 km 62. 25146000 km =
ca. 417 Saturnradien
1494 Tage
(retrograd)
170,4°

 

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Dies waren die beeindruckenden irregulären Saturnmonde.
Als nächstes erwarten Euch hier weitere Monde des Jupiters. Seid gespannt auf die
 

Carmegruppe



 
 
 

Hauptquellen:

Kiviuq:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7521 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T07 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Ijiraq:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7521 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T06 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Phoebe:
- Entdeckung: Harvard College Observatory Bulletin 49 (1899)
- Durchmesser: berechnet nach
--- Thomas, P. u. a.: "Phoebe: Voyager 2 observations", Journal of 
--- Geophysical Research 88 (1983), Nr. A11, S. 8736-8742
--- Porco, C. C. u. a.:
--- "Cassini Imaging Science: Initial Results on Phoebe and Iapetus", 
--- Science 307 (2005), Nr. 5713 (25. Februar), S. 1237-1242
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT339 - JPL satellite ephemeris", 2010

Paaliaq, Ymir:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7512 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T06 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Skathi:
- Benennung: IAUC 8177 (2003) und IAUC 8471 (2005)
- Entdeckung: IAUC 7538 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T23 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Albiorix:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7545 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T07 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

S/2007 S 2, S 3:
- Entdeckung: IAUC 8836 (2007)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2007-J09 (2007) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Bebhionn, Bergelmir, Bestla, Aegir:
- Benennung: IAUC 8826 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8523 (2005)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-C55 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Erriapus:
- Benennung: IAUC 8177 (2003) und IAUC 9191 (2011)
- Entdeckung: IAUC 7539 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T23 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Skoll, Kari, Loge:
- Benennung: IAUC 8826 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-M48 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Tarqeq:
- Benennung: IAUC 8873 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8836 (2007)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2007-G38 (2007) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Siarnaq:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7513 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-U42 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Tarvos:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7513 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T06 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

S/2004 S 13, S 17, S 12, S 7:
- Entdeckung: IAUC 8523 (2005)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2005-J13 (2005) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Hyrrokkin:
- Benennung: IAUC 8826 (2007) und IAUC 8860 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-M44 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Greip:
- Benennung: IAUC 8873 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2007-G29 (2007) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Mundilfari:
- Benennung: IAUC 8177 (2003)
- Entdeckung: IAUC 7538 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T07 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

S/2006 S 1, S 3:
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-M45 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Narvi:
- Benennung: IAUC 8471 (2005)
- Entdeckung: IAUC 8116 (2003)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2004-D41 (2004) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Jarnsaxa:
- Benennung: IAUC 8873 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2007-D79 (2007) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Suttungr:
- Benennung: IAUC 8177 (2003) und IAUC 8471 (2005)
- Entdeckung: IAUC 7548 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-T06 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Hati, Fornjot:
- Benennung: IAUC 8826 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8523 (2005)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-C74 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Farbauti, Fenrir:
- Benennung: IAUC 8826 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8523 (2005)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-C72 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Thrymr:
- Benennung: IAUC 8177 (2003) und IAUC 8471 (2005)
- Entdeckung: IAUC 7538 (2000)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2001-X20 (2001) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

Surtur:
- Benennung: IAUC 8826 (2007)
- Entdeckung: IAUC 8727 (2006)
- Durchmesser: berechnet nach MPEC 2006-N06 (2006) *
- Bahndaten: Jacobson, Robert A.: "SAT361 - JPL satellite ephemeris", 2013

* unter der Annahme einer Albedo von 0,04